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Cornell aktuell - Willkommen im Politikwechsel!

Hallo ,

seit dem 23. Februar 2025 bin ich Ihre direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Landkreis Harburg.
Vielen Dank für Ihr Vertrauen - vielen Dank für 33,2 Prozent der Stimmen!         
Gern informiere ich Sie nachfolgend über meine ersten Wochen im Deutschen Bundestag, die Arbeit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und schaue mit Ihnen auf das, was wir seit dem Antritt der Schwarz-Roten Regierung gemeinsam auf den Weg gebracht haben.

Ich bin für unseren Landkreis Harburg jeden Tag im Einsatz und möchte Ihnen mit diesem Newsletter einen Einblick in meine Arbeit geben. Mir ist dabei besonders wichtig, dass Sie mich gerne und jederzeit mit Ihren Fragen und Anregungen kontaktieren können. Schreiben Sie mir dazu einfach eine E-Mail an cornell.babendererde@bundestag.de.
Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören!

Foto: Jens Oellermann
Foto: Jens Oellermann
Die ersten Schritte auf neuem Terrain
Meine ersten Wochen in Berlin waren intensiv, spannend und aufregend. In einem Bootcamp der Fraktion wurden uns Neulingen die wichtigsten Dinge des Parlamentsbetriebs erklärt - wie funktionieren Ausschussarbeit, Berichterstattungen, IT-Sicherheit, Rhetorik, Pressearbeit, Bundestagsverwaltung und so manches mehr. Wir haben jede Menge Input zur Arbeit im Bundestag bekommen und ganz wichtig:  Wir haben einander kennengelernt. Das ist die Basis einer guten Zusammenarbeit. Insgesamt zählt die Unionsfraktion 208 Abgeordnete. Sie ist damit die stärkste Fraktion im Deutschen Bundestag. Viele unterschiedliche Charaktere und ich muss schon sagen: eine tolle und schlagkräftige Truppe!
Die Ausschussarbeit

Darüber hinaus musste etwas ganz Wesentliches entschieden werden: In welchen Politikbereichen möchten die einzelnen Abgeordneten in den nächsten vier Jahren arbeiten. Ich hatte bei der Zuteilung der Ausschüsse großes Glück. Nachdem sich die sogenannte "Teppichhändlerrunde" abschließend über die von den Abgeordneten abgegebenen Ausschusswünsche beraten hatte, stand fest, dass ich in der 21. Legislaturperiode ordentliches Mitglied sowohl im Innenausschuss als auch im Ausschuss für Tourismus und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen sein werde.

Ich freue mich sehr auf die Arbeit in diesen Gremien, halte ich doch die Migrationspolitik neben der wirtschaftlichen Rezession für eines der drängendsten Themen in unserem Land. Steuerung, Begrenzung und Ordnung müssen zurück ins Migrationsgeschehen - nur so werden wir den gesellschaftlichen Frieden wahren und Strömungen von rechts und links begegnen. 

Im Toursismusausschuss werde ich alles daran setzen, die besten Voraussetzungen für unsere Heide-Region zu schaffen und ihre charakteristische Schönheit und Attraktivität sowohl für die Menschen daheim als auch für unsere Urlaubsgäste zu bewahren. Bereits Mitte Juli haben sich die CDU/CSU-Abgeordneten aus dem Tourismusausschuss auf Einladung unseres Sprechers Michael Kießling im schönen Landsberg am Lech (Bayern) zu einer Klausurtagung zusammengefunden und die wesentlichen Ziele im Bereich Tourismus festgelegt.
Die AG Tourismus bei ihrer Klausurtagung am Ammersee. 

Das Thema bezahlbares Wohnen, das ganz elementare Bedürfnis eines jeden Menschen, birgt inzwischen enorme gesellschaftliche Sprengkraft und stellt unsere Kommunen vor große Herausforderungen. Diesen stellen wir uns im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen und ich bin froh, dass die Bundesregierung sehr schnell mit dem sogenannten "Bau-Turbo" einen wichtigen Impuls gesetzt hat. Das Gesetz werden wir noch im September im Deutschen Bundestag abschließend beraten, damit Bauen in Deutschland bald wieder einfacher, schneller, unbürokratischer und günstiger vonstatten geht.

Als stellvertretende Bürgermeisterin von Winsen, der die kommunalen Belange sehr am Herzen liegen, freue ich mich, von meinen Fraktionskollegen zur stellevertretenden Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik gewählt worden zu sein. Darüber hinaus engagiere ich mich im "Gesprächskreis Jagd, Fischerei und Natur", dem "Parlamentskreis Schützenwesen", dem "Arbeitskreis Küste", der "Arbeitsgemeinschaft Elbe", dem "Parlamentskreis Mittelstand" und und und....
Mein Team

Gleich die ersten Tage nach der Bundestagswahl habe ich genutzt, mir mein Büro-Team für Berlin und für den Wahlkreis zusammenstellen! Hier ist es mir gelungen, eine schöne Mischung aus alten Hasen mit ganz viel Bundestagserfahrung und frischen Kräften und starker Verbundenheit zu unserer Heimat - die die Menschen vor Ort und den Wahlkreis mit all seinen Gegebenheiten wie ihre Westentasche kennen - zusammenzustellen. Was uns alle eint, ist die Liebe zur Politik und der Wille, das Beste für den Landkreis Harburg zu erreichen - und manchmal auch zu erstreiten. Mein Team freut sich, wenn Sie mit ihm in Kontakt treten - sei es aufgrund eines politischen Anliegens, dem Bedürfnis, einfach mal "meckern" zu wollen oder wegen eines Besuchs des Deutschen Bundestages. Melden Sie sich per E-Mail unter cornell.babendererde@bundestag.de oder per Telefon unter 030-227-70931.
Die Bundesregierung hat ihre Arbeit aufgenommen 
Seit gerade einmal elf Wochen ist die neue Bundesregierung im Amt und der Politikwechsel ist bereits spürbar. Mit seinen Antrittsbesuchen in Paris, Wahington, Warschau und London hat der Bundeskanzler starke Zeichen gesetzt und gezeigt: Deutschland ist zurück auf der internationalen Bühne. Und das ist angesichts der zahlreichen Krisenherde weltweit auch dringend nötig. Leider hat die Debatte in der letzten Sitzungswoche vor der Sommerpause zur Neubesetzung des Bundesverfassungsgerichts und die Personalie Prof. Frauke Brosius-Gersdorf die positiven Effekte überschattet.

Mein Blick auf die Causa Brosius-Gersdorf

Das Geschehen rund um die Richterwahl war unwürdig und ein kommunikatives Desaster auf Seiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion - das kann und darf man nicht schön reden. Sehr viel früher hätten wir an die SPD das klare Signal senden müssen, dass die Personalie Professor Frauke Brosius-Gersdorf für einen großen Teil der CDU/CSU-Abgeordneten nicht tragbar ist. 

Doch bei aller gerechtfertigten Kritik am Prozedere kann und will ich einen vielfach geäußerten Vorwurf so nicht stehen lassen: Die CDU/CSU-Abgeordneten seien einer rechten Hetzkampagne auf den Leim gegangen, hätten den faktisch falschen Vorwurf übernommen, Brosius-Gersdorf befürworte einen Schwangerschaftsabbruch bis zur Geburt. Diese Unterstellung ist infam und spricht den Abgeordneten ab, nach intensiver Abwägung mündige Entscheidungen zu treffen. 

„Wo menschliches Leben existiert, kommt ihm Menschenwürde zu", ausdrücklich auch dem ungeborenen Leben. Das ist ständige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts. Nicht ohne Grund haben die Mütter und Väter des Grundgesetzes die unantastbare Würde des Menschen an die Spitze des Grundrechtskatalogs gestellt. Dieser ist die zentrale Antwort auf die totalitären Verbrechen von Holocaust bis Euthanasie und die Rassenideologie der Nationalsozialisten. Doch dem widerspricht Prof. Brosius-Gersorf mit ihrer These „Die Annahme, dass die Menschenwürde überall gelte, wo menschliches Leben existiert, ist ein biologistisch-naturalistischer Fehlschluss." fundamental. Wer also die Haltung der Unionsabgeordneten schlechthin als rechts abtut, macht es sich bei weitem zu einfach.

Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum Schwangerschaftsabbruch spiegelt einen über viele Jahre erstrittenen, parteiübergreifenden gesellschaftlichen Kompromiss in Form der verpflichtenden, aber neutralen und ergebnisoffenen Beratungslösung wider, die vor einer vorschnellen Entscheidung zum Schwangerschaftsabbruch bewahrt. Diese Beratungslösung sichert die freie Entscheidung der Schwangeren, aber auch ein Mindestmaß an Schutz für das ungeborene Kind. Ein Schwangerschaftsabbruch bleibt straffrei, wenn er in den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft vorgenommen wird und die schwangere Frau sich zuvor beraten lassen hat. Er ist aber rechtswidrig. Dieses besondere, aber wirksame rechtliche Konstrukt hat der Gesetzgeber entwickelt, um einen ausreichenden Schutzstatus für das ungeborene Leben zu erwirken, denn – anders als es Frau Prof. Brosius-Gersdorf bewertet - "Menschenwürde kommt schon dem ungeborenen Leben zu" (BVerfGE 88, 203). Dieses unserem Strafgesetzbuch zugrundeliegende Lebensschutzkonzept ist für mich und die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wesentlich und unverzichtbar.

Die Ampel-Regierung hat diesen Kompromiss, der sowohl die Interessen des ungeborenen Kindes als auch der Mutter schützt, in der letzten Legislaturperiode ohne Not aufkündigen wollen und ist damit – zum Glück – gescheitert. Schon damals wurde das politische Geschehen maßgeblich von Frau Prof. Brosius- Gersdorf in der von der damaligen Bundesregierung eingesetzten „Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin“ geprägt. Das Ergebnis dieser politisch sehr einseitig besetzten Kommission hat nicht überrascht. Es lief auf die Forderung der „Legalisierung“ des Schwangerschaftsabbruchs in den ersten zwölf Wochen hinaus.

Für mich steht fest: Wird die Entscheidung zum Schwangerschaftsabbruch zu einer Inanspruchnahme von Dienstleistungen wie jede andere, schwindet auch die Bedeutung und der Wert des Lebens und, ich fürchte auch, die Achtsamkeit in Bezug auf eine ungewollte Schwangerschaft wird weiter sinken. Beratungspflicht und Wartezeit für die Schwangeren sind für mich angesichts der Tragweite der Entscheidung zumutbar und verhältnismäßig.

Ähnlich kritisch sehe ich ihre Positionierung zu einem möglichen AfD-Verbotsverfahren, bei dem Prof. Brosius-Gersdorf mit ihren Aussagen in meinen Augen die für eine Verfassungsrichterin erforderliche Neutralität und Ergebnisoffenheit missen lässt.

Dass Britta Hasselmann von Bündnis 90/Die Grünen in Ihrer Rede zur Geschäftsordnung die Personalie zu einer Debatte um Frauendiskriminierung deklariert hat, habe ich als vollkommen deplatziert und in keinster Weise den Tatsachen entsprechend empfunden. Ich für meinen Teil habe bei der Bewertung ihrer Ansichten mitnichten auf das Geschlecht der Kandidatin geschaut. Eine solch künstlich produzierte Hysterie heizt eine ohnehin aufgebrachte Stimmung im Land zusätzlich auf und dient in keiner Weise dem gesellschaftlichen Frieden.

Abschließend möchte ich festhalten, dass ich persönlich es für höchst problematisch halte, eine Juristin mit einer diametral zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts stehenden Position zur Richterin an unserem höchsten Gericht zu machen. Abgesehen davon möchte ich betonen, dass niemand von der Union Frau Prof. Brosius-Gersdorf die fachliche Eignung abgesprochen hat. Sie ist mit Sicherheit eine hervorragende Juristin. Doch nicht jede hervorragende Juristin ist in gleicher Weise für das Amt einer Bundesverfassungsgerichtsrichterin geeignet.

Darüber hinaus verurteile ich aufs Schärfste, in welcher Form Frau Prof. Brosius-Gersdorf in den vergangenen Wochen angegangen, diffamiert und teilweise bedroht wurde und noch immer wird. Das ist absolut inakzeptabel. Wir müssen andere Meinungen aushalten können, das ist das Grundprinzip unserer Demokratie!

Versprochen ist versprochen: Die Migrationswende kommt!

Mit dem Ergebnis der Bundestagswahl hat die Union einen klaren Auftrag von ihren Wählerinnen und Wählern bekommen: Die Bürger wollen die Politikwende! Sie wollen weg von ideologischer Symbolpolitik hin zu einer grundsätzlichen Neuausrichtung und vernunftgeleitetem Handeln, das die Sorgen der Menschen ernst nimmt.

Die Union ist mit dem Versprechen angetreten, die illegale Massenmigration unter Kontrolle zu bekommen. Dieses Ziel ist neben der wirtschaftlichen Prosperität und der Verteidigungsfähigkeit unseres Landes das Thema, welches den Menschen am meisten unter den  Nägeln brennt. Die Notwendigkeit, hier die Notbremse zu ziehen, wurde von der Ampel-Regierung vollkommen verkannt, beziehungsweise war mit einem grünen Koalitionspartner nicht möglich. Zusammen mit der SPD setzen wir nun 1:1 um, was wir im Koalitionsvertrag versprochen haben: die Migrationswende! Vom ersten Tag der Übernahme der Amtsgeschäfte am 06. Mai 2025 agiert die Union hier konsquent. Woche für Woche präsentiert Bundesinnenminister Alexander Dobrindt einen Gesetzentwurf nach dem anderen und arbeitete so die Aufgaben aus dem Koalitionsvertrag ab: von der Rücknahme der Turbo-Einbürgerung, über die Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten bis hin zur Ausweisung weiterer sicherer Herkunftsstaaten mittels Verordnung, um Asylanträge künftig schneller bearbeiten zu können und dadurch mehr Ordnung zurück ins Migrationsgeschehen zu bringen. Vergangenen Freitag startete darüber hinaus der erste Abschiebeflug nach Afghanistan mit ausreisepflichtigen verurteilten Straftätern. Wenige Tage später folgte ein Abschiebeflug in den Irak. Jede Gesetzesverschärfung für sich ist ein wichtiges Zeichen in unsere Gesellschaft hinein und zugleich das Signal in die Welt: Deutschland hat sich geändert. Wer keinen Asylgrund vorweisen kann, wird über das Asylrecht keinen Aufenthaltstitel in Deutschland erlangen! Wir werden die illegale Zuwanderung beenden und an diesem Vorhaben die nächsten Jahre mit aller Kraft arbeiten. Denn die Überwindung des Migrationschaos bedeutet auch eine Stärkung der inneren Sicherheit.

Einem Antrag der AfD-Fraktion zum Thema Einbürgerungspolitk hatte ich es zu verdanken, dass ich gleich in der ersten regulären Sitzungswoche meine Premiere am Rednerpult des Deutschen Bundestages hatte. Ein ganz besonderer Moment, aufregend und erhebend zugleich, den ich nicht vergessen werde. Bis zur Sommerpause sind zwei weitere Reden dazu gekommen. Wenn Sie Lust haben, können Sie diese hier unter dem Reiter "Reden" anschauen:
www.bundestag.de/
Ein bischen Sport muss sein...

Nach nunmehr fünf Monaten als Bundestagsabgeordnete kann ich Ihnen sagen: Noch nie hatte ich einen so anstrengenden Job - und noch nie hatte ich so viel Spaß! Der beste Ausgleich für mich gegen Stress ist Sport - vielleicht geht es Ihnen ähnlich. Daher habe ich mich sehr über die Einladung des DOSB gefreut, das Deutsche Sportabzeichen abzulegen.          Ich habe diese Gelegenheit gerne genutzt - vielen Dank an die Veranstalter!  Das war ein großes Vergnügen, aber sehen Sie selbst:

Sport ist nicht nur gut für unsere Gesundheit. Gerade der Sport in Vereinen ist ein wichtiger Kitt unserer Gesellschaft. Hier entsteht Zusammengehörigkeit, Gemeinsinn und Fairness. Der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft ist mir ein wichtiges Anliegen. Dafür werde ich mich im Rahmen meiner Arbeit intensiv einsetzen.

In Niedersachsen haben die Sommerferien bereits begonnen. Auch im politischen Berlin kehrt langsam Ruhe ein. Die nächste reguläre Sitzungswoche ist für Anfang September angesetzt. Für die kommenden zwei Wochen verabschiede auch ich mich in die Ferien. Ab dem 11. August werden Sie mich wieder bei den unterschiedlichsten Terminen im Wahlkreis antreffen. Im Herbst melde ich mich mit diesem Format aus Berlin zurück. Dann wird alles im Zeichen der Haushaltsberatungen 2025 stehen. Bis dahin wünsche ich Ihnen noch ein paar schöne und entspannte Sommertage - lassen Sie es sich gutgehen!

Das war noch nicht alles...

Um noch mehr über meine Person und meine Positionen für unseren Landkreis zu erfahren, besuchen Sie einfach meine Website!
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Dr. Cornell Babendererde
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
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030-227-70931
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